Mittwoch, 20. Januar 2010

Lange Reise

Hello again,

ich habe meine lange Reisewoche abgeschlossen und will euch nun davon berichten.

Meine erste Tour, die Great Ocean Road Tour, ging über 3 Tage und wir sind Sonntagmorgen um 6.00 Uhr los. Wir haben einen kleinen Frühstücksstop an der Surferküste gemacht und sind dann am späten Nachmittag bei den 12 Aposteln angekommen (was eigentlich nur noch 9 sind). Dort habe ich dann noch einen Hubschrauberrundflug mitgemacht, der ungefähr 10 Minuten gedauert hat; war aber trotzdem eine super Aussicht auf die Apostel. Abends sind wir dann noch mal kurz für einen Sonnenuntergang von Hostel zurückgekommen.
Montag wollten wir dann eigentlich weiter zum Grampians National Park, aber der war wegen höchster Waldbrandgefahr geschlossen und somit haben wir noch ein bisschen Zeit am Strand verbracht und uns die restlichen Sandsteininseln der Küste angesehen. Als wir dann zu unserem Hostel, das auch im Nationalpark liegt, gefahren sind und ins Aboriginecenter wollten, konnten wir das auch nicht machen, weil die wegen der Hitze auch geschlossen hatten.
Am Dienstag sind wir dann früh raus, da der Nationalpark wieder besichtigt werden durfte, was wir dann auch gemacht haben. Wir haben uns einen herrlichen Wasserfalls angesehen und sind noch auf einen Berg gestiegen, um die Aussicht zu geniesen. Anschließend haben wir dann die 500 km nach Adelaide zurückgelegt und die Tour war vorrüber.

Mittwoch ging es für mich dann gleich weiter mit der Rock Patrol Tour nach Alice Springs und es hieß wieder Bus fahren. Diesmal waren es dann 850 km, bis wir in Coober Pedy angekommen sind. Coober Pedy ist eine Stadt die nur Aufgrund der reichen Opalvorkommen existiert und viele der Einwohner wohnen in und unter den Bergen.
Am Donnerstag haben wir uns Coober Pedy angesehen und sind anschließend in einem Opal-Museum gewesen. Danach sind wir dann wieder Bus gefahren, bis wir mitten in der Wildnis abseits der Straße unser Nachtlager aufgeschlagen haben.
Freitag sind wir wieder den ganzen Tag Bus gefahren, bis wir am Kings Canyon angekommen sind und dort unser Lager auf dem Campingplatz aufgeschlagen haben. Übernachtet haben wir, wie auch schon am Donnerstag, in Swags unter dem Sternenhimmel.
Am Samstag sind wir dann um 4.30 Uhr aufgestanden un um 6.00 Uhr losgefahren um noch im kühlen Morgen (ca. 25 Grad) den Kings Canyon zu bewandern und dort ein wenig in einem noch mit Wasser gefüllten Teil zu schwimmen. Anschließend sind wir dann zum Uluru (Ayers Rock) Basecamp gefahren um dort unser Lager aufzuschlagen. Wir sind dann noch im Aborigine-Kulturcenter gewesen um ein wenig über die Traumzeit-Geschichten zu lernen. Abends habe wir uns dann den Uluru im Sonnenuntergang angesehen.
Am Sonntag sind wir wieder früh raus und haben den Kata Tjuta (Die Olgas) bewandert. Am Nachmittag sind wir dann im 5 Sterne Hotel „eingebrochen“ und haben den rest des Tages am Pool verbracht.
Montag war unser letzter Tag und wir sind noch mal zum Uluru gefahren, um ihn von der Nähe aus zu sehen und eine ca. 2 stündige Umwanderung zu machen. Dann sind wir nach Alice Springs gefahren und auch diese Tour war beendet. Aber wir haben uns Abends noch im Hostel-Pub zum Abendessen getroffen und sind anschließend noch fast geschlossen zum Feiern in einen anderen Pub gegangen.

Am Dienstag war ich dann wieder Einzekämpfer und habe mir Alice Springs angeguckt und bin zur Telegraphenstation für eine kleine Besichtigung gewandert. Abends bin ich dann noch mit ein paar Übriggebliebenen wieder zum Pub gewesen und als ich dann zurück zum Hostel wollte, wurden ich von einer Gruppe Aborigines attackiert und musste wieder zum Pub flüchten. Dort habe ich dann einen Polizisten informiert und da ich Aufgrund meiner eiligen Rückkehr keine genauen Angaben machen konnte, konnter der mir leider auch nicht helfen. Diese Attacken sind nicht gerade selten in Alice Springs hat er mir erklärt und ich habe dann vorgezogen mit einem Taxi zurück zum Hostel zu fahren.

Zum Schluß aber noch eine gute Nachricht; ich habe wieder einen Job und werde erst einmal wieder nach Perth fliegen und dann am Montag nach Koorda weiterreisen. Dort werde ich dann auf einer Schaaf- und Ackerbaufarm arbeiten. Höchstwarscheinlich werde ich dort volle 4 Monate arbeiten und danach nur noch einen kleinen Segeltörn machen, und dann ist meine Zeit in Australien auch schon vorbei. So schnell geht das.
Ob ich ich nächster Zeit regelmäßig berichten kann, ist nicht ganz sicher, da ich auf der Farm keine Internetmöglichkeit habe. Ich muss dann immer in die nächste Stadt fahren um diese Dinge zu erledigen und ich weiß nicht ob ich da immer zu komme.

Somit sage ich wieder einmal;

Bis zum nächsten Mal


Euer Stefan

P.S. Es gibt neue Bilder http://picasaweb.google.de/SWesseloh/Australienbilder#5428741131554955122

1 Kommentar:

  1. Hey Auswanderer!
    Oh, du hast ja richtig viel erlebt!!
    Und deine Bilder.... Haach... Fernweh ist gar kein Ausdruck!! Du hast da ja wirklich atemberaubende Landschaften um dich herum!!
    Hier gibt es nicht so viel zu berichten...
    Ich war letzte Woche fünf Tage Ski fahren in Bayern mit der Schule... Vorher hatten wir einen Crashkurs im Snowdome und waren somit keine ganz frischen Anfänger mehr...
    Das Wetter war herrlich! Blauer Himmel und Sonne... Da musste man schon aufpassen, dass man keinen Sonnenbrand bekommt :-).
    Mit deinen Temperaturen können wir allerdings nicht mithalten... Während bei dir der Sommer anbricht, ist es hier zu Hause bei -16°C bitterkalt!

    Ich freue mich immer von dir zu lesen und hoffe, dass du es auch weiterhin schaffst, uns ab und zu von deinen Erlebnissen zu berichten!

    Ich wünsche dir, dass deine neue Arbeit dir Spaß macht und du viele nette Menschen um dich rum hast!

    Liebe Grüße von der verschneiten Insel ;-)
    Katharina

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