Hallo ihr alle,
angefangen hat die letzte Woche richtig herrlich. Ich stand ungefähr 2 Stunden am Flughafen und habe vergeblich auf Daniel gewartet. Dann bin ich zur Flughafenpolizei und habe mal nachgefragt wo er denn steckt. Dort hat man mir dann mitgeteilt, dass er gar nicht im Flieger war. „Schöne Sch....“ habe ich mir gedacht und bin wieder in die Innenstadt und habe wieder im Hostel eingecheckt und mal zu Hause angerufen was eigentlich los ist. Die wussten natürlich auch von nichts und somit habe einfach mal abgewartet was kommt. Gegen Abend erhielt ich dann auch den Rückruf, dass Daniel jetzt am Flughafen angekommen ist und auf mich wartet. Ende der Geschichte war, das Aufgrund schlechten Wetters, der Flieger in Singapur mit 2 Stunden Verspätung gestartet ist und Daniel somit seinen Flieger von Australien nach Auckland nicht kriegen konnte und einen späteren Flug nehmen musste.
Aber dann ging es endlich los: wir sind in den Norden gefahren um uns die Bay of Islands anzusehen und dort eine Schifffahrt zum berühmten Loch im Felsen zu machen. Am nächsten Tag sind wir dann noch ein bissen weiter gen Norden gefahren um den 90 Miles Beach zu sehen. Am driten Tag haben wir uns das Kauri (einheimischer Baum) Museum angesehen und sind wieder in Richtung Auckland gefahren.
Dann war unsere Reise auch schon wieder vorbei, weil das Auto einen Motor-Totalschaden hatten und ich es für 200 Dollar Schrottwert verkaufen musste. Also haben wir uns einen Leihwagen genommen, um wenigstens unsere Reise weiter fortsetzen zu können.
Das haben wir dann auch getan und haben die Nordinsel im Uhrzeigersinn bereist. Auf diesem Weg haben wir viele Wasserfällen, heiße Wasserquellen am Strand, eine nach Schwefel stinkende und mit Thermalquelle überfüllte Stadt, eine traditionelle Maori-Vorstellung mit traditionellen Maori-Essen, endlos scheinende Serpentinen, unvorstellbare Landschaften, eine Segeltour, viele Berge und eine unglaubliche Wildwassertour in einem Höhlenlabyrint mit Glühwürmern erlebt.
Alles einzeln auszuführen würde hier den Rahmen sprengen und außerdem muss ich ja noch ein bisschen Gesprächsstoff übrig behalten, wenn ich dann nach Hause komme.
Somit mal wieder alles Gute bis zum nächsten Mal,
Euer „Glückspilz“
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