Hello again,
ich habe meine lange Reisewoche abgeschlossen und will euch nun davon berichten.
Meine erste Tour, die Great Ocean Road Tour, ging über 3 Tage und wir sind Sonntagmorgen um 6.00 Uhr los. Wir haben einen kleinen Frühstücksstop an der Surferküste gemacht und sind dann am späten Nachmittag bei den 12 Aposteln angekommen (was eigentlich nur noch 9 sind). Dort habe ich dann noch einen Hubschrauberrundflug mitgemacht, der ungefähr 10 Minuten gedauert hat; war aber trotzdem eine super Aussicht auf die Apostel. Abends sind wir dann noch mal kurz für einen Sonnenuntergang von Hostel zurückgekommen.
Montag wollten wir dann eigentlich weiter zum Grampians National Park, aber der war wegen höchster Waldbrandgefahr geschlossen und somit haben wir noch ein bisschen Zeit am Strand verbracht und uns die restlichen Sandsteininseln der Küste angesehen. Als wir dann zu unserem Hostel, das auch im Nationalpark liegt, gefahren sind und ins Aboriginecenter wollten, konnten wir das auch nicht machen, weil die wegen der Hitze auch geschlossen hatten.
Am Dienstag sind wir dann früh raus, da der Nationalpark wieder besichtigt werden durfte, was wir dann auch gemacht haben. Wir haben uns einen herrlichen Wasserfalls angesehen und sind noch auf einen Berg gestiegen, um die Aussicht zu geniesen. Anschließend haben wir dann die 500 km nach Adelaide zurückgelegt und die Tour war vorrüber.
Mittwoch ging es für mich dann gleich weiter mit der Rock Patrol Tour nach Alice Springs und es hieß wieder Bus fahren. Diesmal waren es dann 850 km, bis wir in Coober Pedy angekommen sind. Coober Pedy ist eine Stadt die nur Aufgrund der reichen Opalvorkommen existiert und viele der Einwohner wohnen in und unter den Bergen.
Am Donnerstag haben wir uns Coober Pedy angesehen und sind anschließend in einem Opal-Museum gewesen. Danach sind wir dann wieder Bus gefahren, bis wir mitten in der Wildnis abseits der Straße unser Nachtlager aufgeschlagen haben.
Freitag sind wir wieder den ganzen Tag Bus gefahren, bis wir am Kings Canyon angekommen sind und dort unser Lager auf dem Campingplatz aufgeschlagen haben. Übernachtet haben wir, wie auch schon am Donnerstag, in Swags unter dem Sternenhimmel.
Am Samstag sind wir dann um 4.30 Uhr aufgestanden un um 6.00 Uhr losgefahren um noch im kühlen Morgen (ca. 25 Grad) den Kings Canyon zu bewandern und dort ein wenig in einem noch mit Wasser gefüllten Teil zu schwimmen. Anschließend sind wir dann zum Uluru (Ayers Rock) Basecamp gefahren um dort unser Lager aufzuschlagen. Wir sind dann noch im Aborigine-Kulturcenter gewesen um ein wenig über die Traumzeit-Geschichten zu lernen. Abends habe wir uns dann den Uluru im Sonnenuntergang angesehen.
Am Sonntag sind wir wieder früh raus und haben den Kata Tjuta (Die Olgas) bewandert. Am Nachmittag sind wir dann im 5 Sterne Hotel „eingebrochen“ und haben den rest des Tages am Pool verbracht.
Montag war unser letzter Tag und wir sind noch mal zum Uluru gefahren, um ihn von der Nähe aus zu sehen und eine ca. 2 stündige Umwanderung zu machen. Dann sind wir nach Alice Springs gefahren und auch diese Tour war beendet. Aber wir haben uns Abends noch im Hostel-Pub zum Abendessen getroffen und sind anschließend noch fast geschlossen zum Feiern in einen anderen Pub gegangen.
Am Dienstag war ich dann wieder Einzekämpfer und habe mir Alice Springs angeguckt und bin zur Telegraphenstation für eine kleine Besichtigung gewandert. Abends bin ich dann noch mit ein paar Übriggebliebenen wieder zum Pub gewesen und als ich dann zurück zum Hostel wollte, wurden ich von einer Gruppe Aborigines attackiert und musste wieder zum Pub flüchten. Dort habe ich dann einen Polizisten informiert und da ich Aufgrund meiner eiligen Rückkehr keine genauen Angaben machen konnte, konnter der mir leider auch nicht helfen. Diese Attacken sind nicht gerade selten in Alice Springs hat er mir erklärt und ich habe dann vorgezogen mit einem Taxi zurück zum Hostel zu fahren.
Zum Schluß aber noch eine gute Nachricht; ich habe wieder einen Job und werde erst einmal wieder nach Perth fliegen und dann am Montag nach Koorda weiterreisen. Dort werde ich dann auf einer Schaaf- und Ackerbaufarm arbeiten. Höchstwarscheinlich werde ich dort volle 4 Monate arbeiten und danach nur noch einen kleinen Segeltörn machen, und dann ist meine Zeit in Australien auch schon vorbei. So schnell geht das.
Ob ich ich nächster Zeit regelmäßig berichten kann, ist nicht ganz sicher, da ich auf der Farm keine Internetmöglichkeit habe. Ich muss dann immer in die nächste Stadt fahren um diese Dinge zu erledigen und ich weiß nicht ob ich da immer zu komme.
Somit sage ich wieder einmal;
Bis zum nächsten Mal
Euer Stefan
P.S. Es gibt neue Bilder http://picasaweb.google.de/SWesseloh/Australienbilder#5428741131554955122
Mittwoch, 20. Januar 2010
Samstag, 9. Januar 2010
Melbourne
Servus ihr daheim gebliebenen,
eigentlich gibt es nicht viel von dieser Woche zu berichten, da ein Aufenthalt in Städten doch irgendwie immer gleich abläuft. Und da ich auch eigentlich kaum Lust auf die nächste Stadt hatte, habe ich gleich zu Anfang zwei Touren gebucht. Die erste wird mich entlang der Ocean Road nach Adelaide bringen und die zweite dann weiter nach Alice Springs.
Ich habe die Woche wieder mit einem Stadtrundgang angefangen um mich ein erstes Mal zu Orientieren.
Am Dienstag war ich erst einmal auf dem Queen Victoria Markt, wo man alles Mögliche kaufen kann. Es fängt an mit Bekleidung, Souvenirs, Dekoration, Schuhe, usw. und geht dann über in Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch und Delikatessen, also alles was das Herz begehrt. Dann bin ich in den kostenlosen Touristenbus gestiegen und habe mich ein bisschen herum fahren lassen. An der Hafencity bin ich dann Ausgestiegen und bin zurück in die City gegangen, wo ich auf die kostenlose City-Tram gestiegen bin, um zurück zum Hostel zu kommen.
Mittwoch habe ich fast den ganzen Tag im ACMI (Australien Centre for the Moving Image) verbracht.
Am Donnerstag war dann Kultur angesagt und ich war im Feuerwehrmuseum, in den Parkanlagen und habe mir den Shrine of Rembrance angesehen. Dieses Monument wurde nach dem 1. Weltkrieg erbaut, als ein Denkmal der Gefallenen.
Ich hatte für Freitag eine Greeter Tour (kostenlose Stadtführung durch Freiwillige) gebucht und da die anderen Teilnehmer nicht erschienen sind hatte ich dann meine private 2 ½ Stundenführung. Ich habe auf dieser Tour viele Interessante Sachen gesehen, die ich alleine niemals gefunden hätte. Da waren kleine Gassen voller Cafés und alte Gebäude mit Marmorarbeiten und viele Informationen über die Stadt.
Heute war kein guter Tag, da ich gestern noch auf ein Bier los war und dann 3 getrunken habe. Und irgendwie vertrage ich das australische Bier nicht oder ich Ernähre mich einfach falsch. Jedenfalls habe ich den ganzen Tag im Hostel verbracht und versucht meinen Magen zu schonen.
Und jetzt geht es wieder so langsam in die Wildnis, ins echte Australien und nicht diese europäischen oder amerikanische Städte.
Alles Gute weiterhin,
Eurer Stefan
eigentlich gibt es nicht viel von dieser Woche zu berichten, da ein Aufenthalt in Städten doch irgendwie immer gleich abläuft. Und da ich auch eigentlich kaum Lust auf die nächste Stadt hatte, habe ich gleich zu Anfang zwei Touren gebucht. Die erste wird mich entlang der Ocean Road nach Adelaide bringen und die zweite dann weiter nach Alice Springs.
Ich habe die Woche wieder mit einem Stadtrundgang angefangen um mich ein erstes Mal zu Orientieren.
Am Dienstag war ich erst einmal auf dem Queen Victoria Markt, wo man alles Mögliche kaufen kann. Es fängt an mit Bekleidung, Souvenirs, Dekoration, Schuhe, usw. und geht dann über in Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch und Delikatessen, also alles was das Herz begehrt. Dann bin ich in den kostenlosen Touristenbus gestiegen und habe mich ein bisschen herum fahren lassen. An der Hafencity bin ich dann Ausgestiegen und bin zurück in die City gegangen, wo ich auf die kostenlose City-Tram gestiegen bin, um zurück zum Hostel zu kommen.
Mittwoch habe ich fast den ganzen Tag im ACMI (Australien Centre for the Moving Image) verbracht.
Am Donnerstag war dann Kultur angesagt und ich war im Feuerwehrmuseum, in den Parkanlagen und habe mir den Shrine of Rembrance angesehen. Dieses Monument wurde nach dem 1. Weltkrieg erbaut, als ein Denkmal der Gefallenen.
Ich hatte für Freitag eine Greeter Tour (kostenlose Stadtführung durch Freiwillige) gebucht und da die anderen Teilnehmer nicht erschienen sind hatte ich dann meine private 2 ½ Stundenführung. Ich habe auf dieser Tour viele Interessante Sachen gesehen, die ich alleine niemals gefunden hätte. Da waren kleine Gassen voller Cafés und alte Gebäude mit Marmorarbeiten und viele Informationen über die Stadt.
Heute war kein guter Tag, da ich gestern noch auf ein Bier los war und dann 3 getrunken habe. Und irgendwie vertrage ich das australische Bier nicht oder ich Ernähre mich einfach falsch. Jedenfalls habe ich den ganzen Tag im Hostel verbracht und versucht meinen Magen zu schonen.
Und jetzt geht es wieder so langsam in die Wildnis, ins echte Australien und nicht diese europäischen oder amerikanische Städte.
Alles Gute weiterhin,
Eurer Stefan
Freitag, 1. Januar 2010
Happy New Year
Hallo zusammen,
es gibt mal wieder neues zu Berichten, aus den weiten Australiens. Ich habe die Weihnachtstage ziemlich ruhig verbracht und bin im Sydney Aquarium, im Wildlife Museum und im Powerhouse Museum gewesen. Wir hatten hier auch herrlich deutsches Regenwetter. Zum Glück nicht ganz so kalt, es waren noch um die 20 Grad.
Die Tage nach Weihnachten waren wettertechnisch auch nicht wirklich besser, außer der 29te, wo ich eine Tour zu den Blue Mountains gebucht hatte. Ich wollte mir eigentlich auch die Kirchen in Sydney ansehen, aber irgendwie waren die nicht für Besichtigungen geöffnet. Somit habe ich viel Zeit mit Spaziergängen durch die Stadt und entlang des Ufers gemacht. Die erwähnte Blue Mountains Tour war im großen und ganzen sehr schön, da die bewaldeten Bergtäler und Steinformationen (Three Sisters; eins der meistbesuchten Naturwunder Australiens) schon ein Hingucker waren. Einziger Wermutstropfen war, das es Aufgrund der Ferien, einfach völlig überfüllt war.
Ich bin dann noch auf dem Sydney Tower gewesen und habe dort einen Skywalk mitgemacht, von wo aus man die Stadt wunderbar sehen kann. Und mit 65 Dollar war das dann auch nicht ganz so teuer, als wenn ich eine 3 Stunden Habour Bridge Tour für 220 Dollar mitgemacht hätte.
Und jetzt zum Thema Silvester; die sind einfach Verrückt hier in Sydney. Wenn man einen guten Platz abbekommen will, stellt man sich morgens um 8 Uhr, ich wiederhole, MORGENS um 8 UHR, entweder in der Schlange zu den abgesperrten Plätzen (die um 11 Uhr öffnen) an oder sichert sich seinen Platz wo man das Feuerwerk bestaunen will. Somit habe ich mir das Feuerwerk natürlich nicht von den besten Plätzen angesehen. Ich, der ja sowieso nicht viel von Silvester hält, habe den Tag mit Spazieren gehen, wo ich mir die Verrückten angeguckt habe, und Fernsehen sehen verbracht. Gegen 22 Uhr bin ich dann die Straße runter gegangen und habe mir das Feuerwerk aus der Ferne angesehen. Danach bin ich dann zurück zum Hostel und habe mich schlafen gelegt.
Das war mal wieder mein Bericht und nochmal ein Frohes Neues Jahr,
Euer Silverstermuffel
es gibt mal wieder neues zu Berichten, aus den weiten Australiens. Ich habe die Weihnachtstage ziemlich ruhig verbracht und bin im Sydney Aquarium, im Wildlife Museum und im Powerhouse Museum gewesen. Wir hatten hier auch herrlich deutsches Regenwetter. Zum Glück nicht ganz so kalt, es waren noch um die 20 Grad.
Die Tage nach Weihnachten waren wettertechnisch auch nicht wirklich besser, außer der 29te, wo ich eine Tour zu den Blue Mountains gebucht hatte. Ich wollte mir eigentlich auch die Kirchen in Sydney ansehen, aber irgendwie waren die nicht für Besichtigungen geöffnet. Somit habe ich viel Zeit mit Spaziergängen durch die Stadt und entlang des Ufers gemacht. Die erwähnte Blue Mountains Tour war im großen und ganzen sehr schön, da die bewaldeten Bergtäler und Steinformationen (Three Sisters; eins der meistbesuchten Naturwunder Australiens) schon ein Hingucker waren. Einziger Wermutstropfen war, das es Aufgrund der Ferien, einfach völlig überfüllt war.
Ich bin dann noch auf dem Sydney Tower gewesen und habe dort einen Skywalk mitgemacht, von wo aus man die Stadt wunderbar sehen kann. Und mit 65 Dollar war das dann auch nicht ganz so teuer, als wenn ich eine 3 Stunden Habour Bridge Tour für 220 Dollar mitgemacht hätte.
Und jetzt zum Thema Silvester; die sind einfach Verrückt hier in Sydney. Wenn man einen guten Platz abbekommen will, stellt man sich morgens um 8 Uhr, ich wiederhole, MORGENS um 8 UHR, entweder in der Schlange zu den abgesperrten Plätzen (die um 11 Uhr öffnen) an oder sichert sich seinen Platz wo man das Feuerwerk bestaunen will. Somit habe ich mir das Feuerwerk natürlich nicht von den besten Plätzen angesehen. Ich, der ja sowieso nicht viel von Silvester hält, habe den Tag mit Spazieren gehen, wo ich mir die Verrückten angeguckt habe, und Fernsehen sehen verbracht. Gegen 22 Uhr bin ich dann die Straße runter gegangen und habe mir das Feuerwerk aus der Ferne angesehen. Danach bin ich dann zurück zum Hostel und habe mich schlafen gelegt.
Das war mal wieder mein Bericht und nochmal ein Frohes Neues Jahr,
Euer Silverstermuffel
Abonnieren
Posts (Atom)
-stefan.jpg)